Dank Rechtshilfe gelangten US-Ermittler an Zahlungsdaten eines anonym geglaubten Proton-Accounts. Der Dienst verweist auf die strikte Schweizer Rechtslage.
Proton hat dazu schon ganz klar Stellung genommen. Sie mussten die Daten herausrücken, da gesetzlich verpflichtet. Wegen sehr gutem Proton-Datenschutz konnten sie aber nur auf Zahlungsinformationen zugreifen und auch nur diese weitergeben. Zahlungsinformationen sind freiwillig. Wenn man besseren Schutz wünscht, kann man auch anonym zahlen z.B. mit Crypto.
Diese ganze Story riecht nach absichtlicher Rufschädigung von Proton. Man fragt sich, wer daran ein Interesse hat.
Quelle: z.B. https://www.felix-bauer-it.de/blog/proton-bezieht-stellung-zur-angeblichen-datenweitergabe-an-das-fbi/
Eben. Jedes Unternehmen hätte die Daten herausgeben müssen. Ich bin kein Fan vom Proton CEO, aber deswegen muss man das Produkt selbst nicht durch den Dreck ziehen.
Immer dieses dumme Clickfarming
Schocker: deine IBAN ist nicht anonym
Tja. Wenn es um den Datenschutz von Dienstanbietern geht, darf man sich, gerade, wenn man wegen möglicher politischer Verfolgung auf Datenschutz angewiesen ist, nicht nur auf die Versprechen des Anbieters verlassen, sondern muss auch prüfen, welche Daten der Anbieter gesetzlich verpflichtet ist, herauszugeben, und an wen. Wenn da ein Staat dabei ist, von dem Du realistisch verfolgt werden könntest, weil Du Dich z.B. dort aufhältst und dort Aktivismus betreibst, ist der Anbieter nicht der Richtige für Dich. Unter Umständen ist sogar ein Anbieter mit schwächerem Datenschutz in einem Staat, der kein Abkommen zur Herausgabe von Daten mit dem fraglichen Staat unterhält, die bessere Wahl.




