Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.
Ja, dafür ist so eine Solidargemeinschaft eben da. Jeder zahlt für den Straßenbau, auch wenn er kein Auto fährt, zahlt für Fußballübertragungsrechte oder den Tator im ÖR, auch wenn er es nicht schaut, zahlt für Bahntrassen, auch wenn er sie nicht benutzt, zahlt für Panzer, auch wenn er den Kriegsdienst verweigert.
Nur so kann ein Staat funktionieren, wenn jeder seinen Teil beisteuert, in dem Wissen, dass es sich für das große Ganze schon lohnt und man auch etwas davon hat.
Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.
Dieses Scheinargument ist ein ganz alter Hut und kommt aus dem Dunstkreis der INSM, einem der Vorreiter der Umverteilung von unten nach oben. Da wird einfach der Vorteil praktisch kostenlosen Bildungszugangs argumentativ ins Gegenteil verkehrt, indem man so tut, als wären die gesellschaftlichen Zustände, die durch den kostenlosen Zugang zu Bildung aufgebrochen werden sollen, ein Naturgesetz.
Das gesamte Bildungssystem ist ein Stück Infrastruktur und die gesamte Gesellschaft profitiert davon. Wer das ändern will, will gesellschaftlich wichtige Infrastruktur zerstören.
Ich bin absolut dagegen.
Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.
Ja, dafür ist so eine Solidargemeinschaft eben da. Jeder zahlt für den Straßenbau, auch wenn er kein Auto fährt, zahlt für Fußballübertragungsrechte oder den Tator im ÖR, auch wenn er es nicht schaut, zahlt für Bahntrassen, auch wenn er sie nicht benutzt, zahlt für Panzer, auch wenn er den Kriegsdienst verweigert. Nur so kann ein Staat funktionieren, wenn jeder seinen Teil beisteuert, in dem Wissen, dass es sich für das große Ganze schon lohnt und man auch etwas davon hat.
Dieses Scheinargument ist ein ganz alter Hut und kommt aus dem Dunstkreis der INSM, einem der Vorreiter der Umverteilung von unten nach oben. Da wird einfach der Vorteil praktisch kostenlosen Bildungszugangs argumentativ ins Gegenteil verkehrt, indem man so tut, als wären die gesellschaftlichen Zustände, die durch den kostenlosen Zugang zu Bildung aufgebrochen werden sollen, ein Naturgesetz.
Das gesamte Bildungssystem ist ein Stück Infrastruktur und die gesamte Gesellschaft profitiert davon. Wer das ändern will, will gesellschaftlich wichtige Infrastruktur zerstören.