Tja, auf eine Fahrtzeit von 2:00h 1:30h Puffer eingeplant und trotzdem zu spät angekommen. Und ich kann nicht mal böse auf die Bahn sein, weil die dafür nichts kann.

  • ranslite@pie.dasneuland.de
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    4 days ago

    Und ich kann nicht mal böse auf die Bahn sein, weil die dafür nichts kann.

    Naja, da ist DB Infra GO seiner Pflicht des Rückschnitts nicht adäquat nachgekommen oder es handelt sich um ein Privatgrundstück, dann wird der Besitzer noch Spaß haben.

    • Darukhnarn@feddit.org
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      4 days ago

      Die DB InfraGo ist zusammen mit Fahrwegdienste (?) der größte Drecksladen der mir je untergekommen ist. Kackdreist die Regelungen des AEG hinsichtlich Eigentümerbeteiligung bei Grundstücksbegang ignorieren, dann nach Einbestellung bei der Behörde den Schwarzen Peter hin und her schieben und am Ende „Einzelfalllösungen“ anbieten, die so nicht im Ansatz skalierbar sind. Dabei dann noch die ganze Zeit jammern wie „allgemeinwohlverpflichtet“ sie doch sind. Aber halt auch mal fröhlich ohne rechtliche Grundlage maximal teure Arbeitsmethoden fordern. Würden die einfach mal konstruktiv an irgendwas rangehen anstatt sich aufzuführen als seien sie kleine Könige wäre das sowohl für sie als auch alle anderen Beteiligten einfacher.

        • Darukhnarn@feddit.org
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          4 days ago

          Zum Glück nicht. Ich darf nur rechtliche/hoheitliche Interessen einiger größerer Anlieger vertreten. Macht mehr Spaß wenn es dabei um Naturschutz, Umweltpädagogik oder Spielplätze anstatt um die Verkehrssicherung, im Speziellen mit der InfraGo zusammen geht.

    • bleistift2@sopuli.xyzOP
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      4 days ago

      Ich habe das alles nur durch Hörensagen mitgekriegt. Vielleicht war’s ein ganzer Baum. Da hielte ich es nicht für zweckmäßig, jeden Baum, der auf die Strecke fallen könnte wegzusägen. Das hieße, eine Schneise von 50m durch den Wald zu schlagen.

      Aber wo du schon mal da bist: Ich habe kürzlich erfahren, dass Lokführer melden müssen, wenn sie „auf Sand” zum Stehen kommen. Warum interessiert das den FDL?

      • ranslite@pie.dasneuland.de
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        4 days ago

        Es gibt zwei, naja, eigentlich drei, Arten von Gleisfreimeldeanlagen. Eine nennt sich Gleisstromkreis, da wird über eine Schiene ein Strom geleitet, wenn jetzt ein Fahrzeug auf dem Gleis steht, wird der Strom über die Achse zu der anderen Schiene geleitet. Sobald an der sonst stromlosen Schiene eine Spannung anliegt, wird das Gleis als besetzt angezeigt. Wenn jetzt ein Lokführer zur Unterstützung der Bremsung sandet (Erhöhung der Reibung), kann sich eine isolierende Schicht aus Sand bilden und es kommt nicht zur Übertragung der Spannung zur anderen Schiene. Es gibt in der Eisenbahnwelt fast nichts schlimmeres als ein besetztes Gleis, dass als frei angezeigt wird, da wir im Regelbetrieb nicht auf Sicht fahren, sondern der Lokführer sich darauf verlässt, dass der Abschnitt vor ihm bei ‘Grün’ frei ist.
        Die anderen Gleisfreimeldeanlagen sind Achszähler und Tonfrequenz-Gleisstromgleis. Das letztere ist mir aber noch nie in freier Wildbahn begegnet.